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Struktur

Organisatorisch ist die Apostolische Kirche in jedem Land selbständig. Es besteht keine für alle Länder verbindliche Kirchenordnung. Die Einheit des weltweiten Werkes wird gewahrt durch Leitertagungen, die in regelmäßigem Abstand auf europäischer bzw. globaler Ebene stattfinden. Außerdem gibt es einen regen Informationsaustausch durch Glaubens- und Missionskonferenzen, an denen jeder teilnehmen kann.

Die Apostolische Kirche bemüht sich, in ihrer Organisation dem neutestamentlichen Modell des Gemeindeaufbaus möglichst nahe zu kommen. Jede Lokalgemeinde wird von einer Ältestenschaft geleitet. Älteste werden in ihrem Hirtendienst, den sie als Berufung vom Herrn erhalten haben, von Aposteln unter Handauflegung vor der Gemeinde eingesetzt und bestätigt.

In allen Gemeindeangelegenheiten wehren wir uns gegen die menschliche Tendenz, die Beziehung zwischen den Gemeindegliedern in eine feste Rechtsform zu bringen. Es geht uns weder um
Demokratisierung noch um Hierarchisierung, sondern um die schwer zu beschreibende Liebes- und Dienstgemeinschaft der neutestamentlichen Gemeinde, deren Funktionsgeheimnis der Heilige Geist ist.

Die Mitwirkung der Gemeindeglieder am Aufbau und an der Zielsetzung der Gemeinde geschieht in erster Linie durch die Vielfalt geistlicher Befähigungen. Dabei geht es nicht darum, dass sich eine Gabe oder ein Dienst durchsetzt, sondern darum, dass Christus sich als Haupt seiner Gemeinde erweist.


Als Institution versteht sich die Apostolische Kirche als nur eine unter vielen geschichtlich gewordenen christlichen Kirchen. Sie hat nach unserer Erkenntnis den Auftrag, die von Gott empfangene Offenbarung über das Wesen der Gemeinde Jesu in konkretem Gemeindebau umzusetzen und zum Wachstum des Leibes Christi als Gemeinschaft aller Christen vor Ort beizutragen. Aus diesem Grund sind wir bestrebt, zu den Gliedern anderer Denominationen eine herzliche Beziehung aufzubauen.